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Freie Fahrt für die Liebe: Gewinnt einen original VW Bulli mit Billy Boy

In die Wildnis - eine Aussage, die unser Leben, unsere gemeinsame Vergangenheit und die große Zukunft prägt. Wir sind keine Abenteurer per se, wir stechen nicht ungeplant in wilde Gewässer, wir umsegeln nicht die Welt, wir gehen nicht drei Monate ganz allein trekken durch Sibirien, wir leben nicht 'off the grid' in Alaska. Und trotzdem hat Aragorn damals eine Menge in unseren Herzen und Köpfen losgetreten, als er in den Wald stiefelte und 'In die Wildnis' von sich gab. Tatsächlich ist dies unser 'wie alles begann' Moment. Wie aus den pubertierenden besten Freundinnen diejenigen wurden, die wir heute sind. Wir sahen den Herrn der Ringe und verliebten uns unsterblich in Neuseeland. Waren wir schon immer mit unseren Eltern wandern gegangen, in Klettercamps gefahren und viel gereist, so hatte sich der Flächenbrand aus Träumen von der Ferne bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht losgetreten. Er entflammte, als wir einen Einblick in die wilde Natur eines Landes auf der anderen Seite der Erde bekamen, eine Art von Freiheit glaubten verstehen zu können, wie wir sie noch nie gesehen, geschweige denn empfunden, hatten. Aus Linda und Caro, die von einer Tänzer Karriere träumten, wurden Linda und Caro, die auswandern wollten. Die frei sein wollten. Mit 16 kein leichtes Unterfangen und so fantasierten wir uns in andere Länder, (flogen aber trotzdem nach Malta in unseren ersten Urlaub ohne Eltern - es war eben günstig und nicht so weit weg). Der Funke jedenfalls war übergesprungen und so war Jon Krakauers 'Into the Wild' der sprichwörtliche Sargnagel auf unserer abgesicherten Zukunft. Das Abitur, die Ausbildung, das Studium, nichts fühlte sich mehr richtig an, stattdessen wuchs kontinuierlich der Wunsch, alles hinter uns zu lassen und gänzlich neue Wege zu gehen.

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Eine kurze Geschichte der Zeit. Kapitel 1: 'Your adventure starts now'

Manchmal ist die Zeit gekommen, sich neu zu erfinden. Sich zu lösen, wenn Dinge sich festgefahren haben. Einen Schluss-Strich zu ziehen oder einen Neuanfang zu wagen. Wir lieben solche Abschnitte im Leben, lieben es, weiterzugehen, Pläne zu schmieden, Ideen in die Realität umzusetzen. Wir sind jetzt ganz brutal ehrlich mit euch: dieser Blog ist unser zu Hause, aber er wird auf Dauer nicht unser Einkommen sichern und auch nicht unsere Zukunft sein. Er ist unsere Inspiration, unser kreatives Outlet, aber wir sind nicht DIE Überflieger, werden auf die Schnelle keine 200.000 Instagram Follower mehr zusammenbekommen - aber die braucht es leider, wenn man aktuell von seinem Blog leben möchte. Wer eine Platform wie unsere als Plan A betreibt, der muss sich an die oberste Spitze durchsetzen, vor allem, was Social Media anbelangt. Gute Leserzahlen allein reichen nicht mehr aus, im Gegenteil, sie scheinen immer irrelevanter zu werden, wenn sie nicht mit den passenden Kanälen daherkommen. Wir haben uns lange im Becken gehalten, wir stecken auch jetzt nicht den Kopf in den Sand, darum soll es gar nicht gehen. Aber wenn man merkt, dass man gewisse Grenzen erreicht hat, dann ist es vielleicht an der Zeit, seine anderen Träume noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir sind Anfang 30, noch machen uns Outfit-Postings Spaß, aber in 10 Jahren ist es nicht unser Ziel, noch immer permanent unsere Gesichter in die Kamera zu halten. Man wächst mit seinen Aufgaben, geht mit dem Trend, aber wenn man merkt, dass es Zeit für Veränderung ist, dann sollte man auf sein Herz hören. Wir werden Like A Riot nicht schließen und hier jetzt fiese Klickhascherei betreiben, wir wollen nur sagen, dass ein gewisser Fortschritt und Wachstum im Leben essentiell sind und wenn man stagniert, dann ist es vielleicht genau das Richtige, sich zu drehen und einen großen Satz in eine andere Richtung zu machen.

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Islands Westen: eine wundervolle Wanderung zum zweithöchsten Wasserfall des Landes.

Wie Sonntag angekündigt, sind wir gestern in Richtung Westen aufgebrochen, um uns ein weiteres Natur-Spektakel hier in Island anzuschauen. 2012 bereits stand der Glymur Wasserfall am Fuße des Hvalfjörður auf der Besichtigungsliste weit oben und trotzdem waren wir bis dato noch nie dort. Von Reykjavik geht es ca. eine Stunde aus der Stadt heraus in Richtung Akranes, dann allerdings nicht durch den Tunnel, welcher durch den Fjord hindurch führt, sondern an dessen malerischen Klippen entlang bis zum Grunde, bzw. dem tiefsten Zipfel. Dort fährt man dann ein Stück Schotterpiste entlang, bis zu einem Ausgangspunkt für die Wanderung zum Glymur. Lange handelte es sich dabei übrigens um den höchsten Wasserfall Islands (198m stürzt er in die Tiefe), allerdings ist er mittlerweile auf Platz 2 gefallen, da der Vatnajökull Gletscher vor einiger Zeit einen noch gigantischeren Wasserfall freigelegt hat. Wie auch immer, wir haben uns voller Vorfreude an den Aufstieg gemacht. 3 - 3,5 Stunden sind veranschlagt (die Meinungen gehen da aber weit auseinander, wir haben auch schon Angaben von fünf und sechs Stunden gesehen, selbst haben wir 2,5 für die reine Wanderung gebraucht) und wir hatten vorher gelesen, dass diese Tour eine ganz besondere sei.

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Islands Westen: die Snæfellsnes-Halbinsel - der perfekte Rundtrip für einen Tag.

Heute widmen wir uns ausgiebig der wundervollen Snæfellsnes Halbinsel im Westen des Landes - welche auch liebevolle Miniatur Island genannt wird, da sie all die Naturspaktakel Islands in sich vereint. Nicht umsonst sind wir große Fans des Fleckchens und können Roadtrip für Roadtrip Neues entdecken, was uns den Atem raubt. Jedem, der nach Island kommt, würden wir unbedingt raten, nicht nur den Golden Circle anzupeilen und die Südküste abzufahren, sondern auch den oftmals ausgelassenen Westen unbedingt anzusteuern!! Von Reykjavik aus seid ihr bis zur Spitze der Halbinsel ungefähr genauso lang unterwegs wie bis nach Vík und habt mindestens genauso viel Schönes gesehen. Wer die Halbinsel umrunden möchte, der sollte früh aus Islands Hauptstadt aufbrechen und sich auf einen langen Tag voller Abenteuer einlassen. Von Reykjavik aus geht es erst einmal durch den Tunnel, der durch den Hvalfjörður führt, in Richtung Borganes - von dort aus startet euer Rundtrip. Wir sind alle drei Male, die wir bis jetzt um die Halbinsel getourt sind, in Olafsvík und beim Kirkjufell - Islands meist fotografiertem Berg - gestartet und können das eigentlich nur empfehlen, weil ihr von dort aus dann perfekt alle anderen lohnenswerte Plätze ansteuern könnt. Und das sind so einige. Die Anreise ist insgesamt wundervoll, die malerischen Küstendörfer ebenso und auch der Wasserfall direkt vor dem berühmten Brocken ist wunderschön. Aber wenn wir ganz ehrlich sind, dann versprechen die Bilder im Netz eine Perspektive, die vor Ort schlichtweg nicht gegeben ist. Das soll den Trip in keinster Weise nieder reden - der Kirkjufell ist nur nicht das Beeindruckendste, was Snæfellesness zu bieten hat

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