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Dresscode Island: Es ist Sommer! Packt die dicken Parkas endlich weg!

22.05.2015 - Unsere erste Nacht im neuen Zuhause (auf Zeit) ist vorüber. Wir haben bis spät unsere Koffer ausgepackt und Klamotten verstaut, vor Aufregung ziemlich schlecht geschlafen und sind nun hellwach und gespannt wie ein Bogen. Es ist fünf Uhr in der Früh und die Sonne scheint. 22. Mai, bis zur Mitternachtssonne ist es nur noch einen Monat hin. Wir sind solches Licht in diesen Morgenstunde nicht gewöhnt und können nicht mehr einschlafen, also machen wir uns die Schokomilch auf, die wir nach unserer Ankunft noch schnell besorgt haben. Wir sind erwartungsvoll, wollen heute unser Viertel erkunden. Das neue Zuhause ist gewöhnungsbedürftig, um es mal vorsichtig auszudrücken. Eine winzige ausgebaute Garage, in der zwei kleine Betten stehen und so eine Pantry Küche, ihr wisst schon, mit Spülbecken und zwei Herdplatten. Vor der Tür befindet sich direkt der Garten der Besitzer, es summt und brummt von Fliegen und Käfern, die sich allesamt durch die Fensterschlitze in unsere Behausung aufmachen. Der Boden ist dreckig, wir finden nur einen Feger, keinen Staubsauger und machen notdürftig klar Schiff. Später wollen wir zum IKEA, es gibt weder Becher, noch einen Schrank oder ausreichend Bügel - unser ganzer Krempel ist unmöglich zu verstauen. Das Bad ist keine fünf Quadratmeter groß und reichlich versifft - auch hier gibt es nichts, womit man mal drüberputzen könnte. Wir machen uns eine lange Liste, von Töpfen bis Schwämmchen, Messer fehlen und Handtücher haben wir nur die zwei, die wir mitgebracht haben.

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Dresscode Island: casual durch Reykjavik und Layering Tipps für den 'Frühling' im Norden.

Was aussieht, wie ein Übergangslook zwischen Winter und Frühling ist tatsächlich ein isländischer Frühlingslook - und 100% Tiefstwinter tauglich. Unter meinem wunderschönen Mantel trage ich nicht nur eine schwarze Bluse und ein simples Unterhemd, sondern auch noch ein Maximum Warm Longsleeve (wir schrieben ja gerade erst über unsere Ausrüstung), welches extrem warm hält und vor allem gegen den stetig gehenden Wind hier an der Küste hilft. Das Outfit trage ich ständig, mit wechselnden Blusen und ab und an schwarzen Boots. Ich liebe dieses schwarz-rot karierte Stück über die Maßen und finde es in Kombi mit der Baskenmütze perfekt für den aufkeimenden Frühling in Island. Naja, zumindest auf dem Papier aufkeimend, denn noch haben wir um die 0°C. Trotzdem, die Sonne scheint überraschend oft - Zeit also, die Sonnenbrillensammlung zu polieren und wenigstens die Knöchel raus blitzen zu lassen. Zum tatsächlich in die Blüte gehenden Frühling in Deutschland ist es kein Vergleich. Trotzdem macht uns das Wetter gerade ziemlich glücklich und wir nehmen es mit all seinen Tücken und Facetten. Was meine persönlichen Shopping Vorlieben betrifft, ist Island übrigens nicht gerade hilfreich. Ich liebe Mäntel und verliebe mich ständig in neue Formen und Farben. Das man bei den Wetterbedingungen hier das ganze Jahr durch Mantel tragen kann, kommt meiner Sammelleidenschaft natürlich zu Gute, leider. ;)

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Zum Frühlingsanfang darf's auch mal ein bisschen Kanarienvogel sein. Grün zu Gelb.

Ich hatte eine Phase in meiner Jugend, da habe ich nur gedeckte Farben getragen. Meine Garderobe bestand komplett aus Grau, Schwarz, Braun und ein blasses Rot war das höchste der Gefühle. Seit Jahren schon kann ich von Farben nun nicht mehr genug bekommen. Mische wild, trage alles von Intensiv-Lila bis Knallgrün und besitze tatsächlich nur noch sehr, sehr wenige Basics in Schwarz und Grau. Jeans, ein schickes Kleid, ein bisschen was zum Kombinieren - alles andere ist bunt. Selbst meine Schuhe. Ich experimentiere gern mit verschiedenen Tönen und wenn ich zu düster angezogen bin, dann drückt das auf meine Stimmung - jedenfalls bilde ich mir das ein. Jetzt zum Frühlingsanfang, wenn die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und die ersten Blümchen sprießen, da ist mein Wunsch nach Farbe nur noch intensiver. So hab ich vor Abflug noch einmal die Chance genutzt und bei 15°C und bester Laune den Kanarienvogel gemimt. Grün zu Gelb - ich liebe die Kombi. Der Rock ist von Yumi und schon ein paar Jahre alt - er schwingt herrlich und ich finde die goldenen Punkte darauf total niedlich. Mittlerweile ist er längst ausverkauft, aber ich hab eine wunderschöne Alternative in Dunkelblau mit weißen Punkten gefunden. ♥

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Hey there, Kitty Kitty: Midi-Rock mit Katzenprint, Blockabsätze und Baskenmütze. Très français.

Ich weiß gar nicht, woher es auf einmal kommt, aber ich hab ein totales Faible für Baskenmützen entwickelt. Das schwarze Beret ist zur Zeit meine mit Abstand liebste Kopfbedeckung und ich wünsche mir ganz dringend noch eine kirschrote und eine burgunderfarbene Version. Was die Farben anbelangt ist dieser Look ausnahmsweise mal recht schlicht ausgefallen, viel Schwarz mit etwas Hellblau, allerdings konnte ich mich beim Muster nicht beherrschen und hab zu meinem neuen Katzenprint Midirock gegriffen, der das ansonsten recht elegante Outfit etwas bricht. Ich hab' mich in der neuen Sommerkollektion der spanischen Marke Pepaloves in alle Stücke mit diesem irre putzigen Druck verliebt. Neben dem Rock habe ich mir daher noch eine super niedliche Bluse und ein total süßes Kleid ausgesucht und ich konnte es gar nicht abwarten, ein erstes Outfit mit einem der Teile zu kombinieren. Vergangene Woche war es regelrecht frühlingshaft hier in Hannover und so war ich tatsächlich ohne Strumpfhose unterwegs. Highlight! Mittlerweile habe ich über die Jahre übrigens um die 25 Midiröcke angesammelt und ich glaube, es gibt kein anderes Kleidungsstück, was ich so gern trage, wie eben die schwingenden Röcke in 3/4 Länge, speziell mit hoher Taille. Sie lassen sich easy stylen, passen in jeder Jahreszeit und können in fast jedem Stil interpretiert werden, casual, super chic, mit einem Hauch Retro - alles ist machbar.

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Ich trag' jetzt Brille! Ein erster Look mit meinem neuen Modell von Heritage.

Da hatte ich also vor einer Woche Geburtstag und eigentlich ist es so (jedenfalls bei mir) - je älter ich werde, desto weniger interessiert mich der Tag. Dieses Jahr war es anders, da wir schließlich gleichzeitig auch die Verlobung gefeiert haben und natürlich, weil ich diesmal in Hannover war, all die wunderbaren Menschen drücken konnte, die ich oft schmerzlich vermisst habe an meinen Geburtstagen und ich somit wieder einmal feststellen durfte, was für wahnsinniges Glück ich habe, so tolle Individuen meine Familie und Freunde nennen zu dürfen. Geschenke sind mir völlig Wurst, ich brauche und will nichts, aber wenn jemand einem mit solcher Geste zeigt, wie gut er dich kennt und wie viel Gedanken er sich gemacht hat, dann ist es schon irgendwie schön, was soll ich rumlügen! ;) Was ich tatsächlich merke ist, dass man eben unweigerlich älter wird. So viele Vorteile das mit sich bringt (Unabhängigkeit, eigene Entscheidungen, ein gewisses Grundwissen, wie das Leben so läuft) - es hat auch Nachteile. Nach einer Woche Durcharbeiten hingen wir mehr über unseren Cocktails, als dass wir sie gediegen geschlürft hätten und gähnten um die Wette. Keine 'Feier durch die Nacht', sondern der intensive Wunsch nach dem warmen, weichen Bettchen.

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Damals, als wir tanzten.... Ein Twiggy Look.

Wie oft sind wir früher tanzen gegangen. Nur wir zwei, auf unseren ersten selbstgekauften Heels (sie waren Hellblau und Hellrosa, super hoch und ganz spitz) - bis in die frühen Morgenstunden haben wir uns über den glatten Boden des Clubs gekreiselt, haben gelacht und an unseren Cocktails genippt. Wir konnten es nicht abwarten, das Wochenende, das Fertigmachen, das Ausführen des neuen Kleides oder Lippenstiftes. Wir haben uns unsere liebsten Lieder gewünscht, unser geringes Monatsbudget für Eintritte und Tequilla Shots ausgegeben und das Tanzen geliebt. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass dieses Wochenend-Gefühl in den verrauchten Clubs der Stadt jemals vergehen würde. Haben unsere Eltern belächelt, wenn sie sagten: 'Sind wir froh, dass wir nicht mehr mitmüssen'. Wir haben gedacht, diese Zeit wäre für immer. Sie war es nicht. Als wir vor kurzem von einem Konzert zurückfuhren, wir müde im Auto saßen und uns sehnlichst ins Bett wünschten, da war ein für alle mal klar: die Tage des Durch-die-Nacht-tanzens sind gezählt. Macht uns das taurig, wehmütig? Nicht im Geringsten.

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