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Die Kunst des Loslassens - warum wir manche Träume gehen lassen müssen.

Manche Träume muss man loslassen - eine der wohl schwierigsten Lektionen, die das Leben lehrt. Wir haben schon oft darüber berichtet, welche Träume wir uns erfüllt haben, welche Träume ganz unvermutet wahr geworden sind, welche Träume wir uns aktuell hart erarbeiten. Aber wir haben noch nie darüber geschrieben, dass auch wir schon zahlreiche Pläne und Hoffnungen haben verabschieden müssen. Das Leben ist bei niemandem ein endloses Zuckerschlecken und manches will nicht so, wie man selbst es gern hätte. Aktuell ist es wieder so weit, ein Kapitel geht zu Ende, Zeit, sich von einem Stück Heimat zu verabschieden... Wir haben es im letzten Beitrag schon angerissen, wir werden aus der Wohnung geschmissen. Unserer absoluten Traumwohnung hier in Reykjavik. Gut, so drastisch wie es jetzt klingt, ist es nicht, aber wir müssen dennoch Lebewohl sagen, da unser Vermieter das Apartment verkaufen möchte. Sechs Monate haben wir Anfang Mai von ihm bekommen, um eine neue Bleibe zu finden. Stand Ende Mai 2017: Bei den extrem mauen Verhältnissen auf dem isländischen Wohnungsmarkt wird dies Abstriche bedeuten. Wir lieben dieses Apartment, Pommes fühlt sich wohl, wir wohnen hier unheimlich gern. Es nutzt nichts, wir können nicht bleiben.

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Interior Ideen: Bedroom Makeover mit simplem Betthimmel (und DIY Lampenschirm)

Auch wenn jetzt klar ist, dass wir unser geliebtes Apartment werden verlassen müssen, so hindert uns das selbstverständlich nicht daran, auch für die letzten Monate immer mal wieder etwas umzustellen, neu zu dekorieren und DIY Ideen umzusetzen. Das Schlafzimmer von Logi und Caro war während unserer gesamten Mietdauer das 'Stiefkind' des Hauses. Egal, wie wir geräumt haben, egal, was wir wie dekoriert haben, kein Bild und keine Vase wollte aus dem Raum ein gemütliches Gemach schaffen. Caros absoluter Vintage-Traumsessel, den wir im Outlet ergattert haben, half auch nicht weiter, selbst riesige, plüschige IKEA Kissen gingen einfach unter und der Schreibtisch von Logi war mit all seiner Kabelage ein permanenter Dorn in Caros Auge. Als wir vor ein paar Wochen dann ein weiteres Mal eine verzweifelte Umräum-Aktion starteten, da fügte sich das Puzzle plötzlich zusammen. Jedes Möbelstück haben wir rotiert, die Kommode aus dem Kleiderschrank noch mit untergebracht und Logis geliebten Retro Fernsehsessel ebenfalls wieder aus dem Lager hervorgekramt. Je mehr, desto mehr war unser Motto und es ist tatsächlich aufgegangen. Manchmal muss man ein wenig kreativ sein und hemmungslos herum rücken und ausprobieren, bis aus einem kargen Raum ein gemütliches zu Hause wird. Das Schlafsofa, das anderthalb Jahre gänzlich sinnlos herumstand, haben wir mit Kuscheldecke und ein paar Kissen so bezogen und umgestaltet, dass es nun tatsächlich aussieht, wie ein richtiges Sofa.

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Lust auf Süßes, aber nix im Hause? Hier kommen unsere 5-Minuten-Rettungs-Rezepte.

Jeder kennt das - der fürchterliche Moment, wenn man vom Süßigkeitenhunger übermannt wird und absolut nichts im Hause hat. Wenn man beim letzten Einkauf mal wieder der Meinung war, es wäre total sinnvoll, sich einfach keine Kekse zu kaufen, denn dann würde man eben auch keine Kekse essen. Wenn man sich die Gummibärchen und Schokotafeln klemmt, weil man denkt, es sei Zeit, sich endlich gesünder zu ernähren. Und dann kommt der Tag, an dem irgendwas total schief läuft oder man es sich zur Serie am Abend schön gemütlich machen will oder das Wetter grad mal wieder den Miesepeter spielt und der Scan durch den Vorratsschrank geht leer aus. Für uns ein echtes Drama, denn wir lieben Süßigkeiten und verzichten nur ungern auf ein schönes Schmacko, um uns den Tag im wahrsten Sinne des Wortes zu versüßen. Was also tun? Der gehetzte Blick zum Supermarkt verrät - heute bekommt ihr hier nichts mehr, ihr sitzt schokotechnisch auf dem Trockenen. Um diesen Ernstfall zu vermeiden (lacht nicht, ein solcher Engpass ist der Horror!) gilt es, ein immer paar Grundzutaten im Haus zu haben: Butter, Kakao, Haferflocken, Milch, Bananen, Vanillepulver (im Bestfall auch noch Vanille-Eis) und, na klar, Nutella! Aus diesen Lebensmitteln zaubert ihr im Handumdrehen und mit Leichtigkeit die absoluten Retter in der Not! Unsere 5-Minuten-Rezepte mit jeweils nicht mehr als fünf Zutaten haben wir euch heute zusammengetragen, damit ihr stets gerüstet seid. Sollte euch also demnächst mal wieder der Heißhunger auf Süßkram überfallen, könnt ihr dem Ganzen mit einem müden Grinsen entgegen schauen. Nix Süßes im Haus? Ab heute kein Problem mehr für euch! ;)

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'Blue Lagoon' und 'Geysir' Cocktails auf OAK by Absolut Basis.

Wir genießen die deutsche Hitze, wir genießen die Stunden im Garten, das Frühstück auf der Terrasse, das Eis in der Stadt. Wir haben uns maßlos über unser ASOS Sommerpaket gefreut und über die Tatsache, dass wir endlich mal wieder Sandalen tragen können. Und dennoch schwingt selbst nach nur drei Tagen bereits eine leise Wehmut mit. Klar, wir vermissen Pommes, aber auch der Wind und der Geruch des Meeres, der weite Blick und die wilde Landschaft fehlen uns ein wenig. Es ist verrückt, nie hätten wir gedacht, dass wir uns eines Tages so sehr an einen Platz würden binden wollen und können. (Es gibt übrigens grandioseste News, in Kürze dazu mehr.) Aber so ist es nunmal. Wir lieben unsere neue Heimat, wir wollen nie wieder weg. Deswegen schleicht Island sich ständig und in den undenkbarsten Momenten in unseren Alltag ein. So wie jetzt gerade an Caro's Geburtstag erst, als wir abends für die Familie Cocktails gemixt haben. 'Blaue Lagune' und 'Geysir' haben wir sie genannt, weil wir schlichte Cocktails mit Twist kredenzen wollten und uns als erste Idee natürlich was Islandbezogenes durch den Kopf schoss. Lebensmittelfarbe ist das Zauberwort und so haben wir die simpelsten Mischungen mit jeweils ein paar Tröpfchen Farbe in ein Statement umgewandelt. Grundlage beider Cocktails ist der neue OAK by Absolut Wodka.

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Cradle to Cradle: das T-Shirt, was nahezu keinen ökologischen Fußabdruck hinterlässt.

Am Samstag waren wir das erste Mal nach zweieinhalb Jahren wieder in Köln. KÖLN - wie haben wir es damals geliebt. Sechs Jahre war Caro in der Großstadt am Rhein ansässig, mehr als ein Jahr haben wir beide uns dort gemeinsam eine Butze geteilt. Wir verbinden Köln mit langen Sommerabenden am Flussufer, mit Melonen-Brause am offenen Fenster, mit Konzerten am Tanzbrunnen, mit Open Air Veranstaltungen, mit nun vergangenen Freunden und Lieben. Köln war ein anderes Leben, ein durchtanztes, mit frischen Erdbeeren und flattrigen Kleidern. Selbstverständlich haben wir nicht nur die Sommer dort erlebt, aber merkwürdigerweise erinnern wir uns hauptsächlich an sonnige und warme Tage. An das Käse-Frühstück des Café Café und Croissants in der Leuchte, an die stets überfüllte Innenstadt und an Becks Ice im Park. Zurückblickend waren wir fast noch Kinder, irgendwie haben uns die letzten Jahre sehr viel mehr verändert, als wir es selbst wirklich wahrgenommen hätten. Nun mit den Jungs durch die Vergangenheit zu fahren, war ein merkwürdiges Gefühl, eins des ultimativen Abschließens. So viel hat sich verändert, das ganze Leben gedreht. Wir kleiden uns heute anders, träumen anders, ja wir denken sogar anders. In vielerlei Hinsicht. Unser Konsumverhalten hat sich geändert, wir rücken mehr und mehr vom 'Fashionblogger' ab - auch, um nicht ständig Neues zugeschickt zu bekommen. Wenn Kleidung, dann muss sie uns 100% zusagen.

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Freie Fahrt für die Liebe: Gewinnt einen original VW Bulli mit Billy Boy

In die Wildnis - eine Aussage, die unser Leben, unsere gemeinsame Vergangenheit und die große Zukunft prägt. Wir sind keine Abenteurer per se, wir stechen nicht ungeplant in wilde Gewässer, wir umsegeln nicht die Welt, wir gehen nicht drei Monate ganz allein trekken durch Sibirien, wir leben nicht 'off the grid' in Alaska. Und trotzdem hat Aragorn damals eine Menge in unseren Herzen und Köpfen losgetreten, als er in den Wald stiefelte und 'In die Wildnis' von sich gab. Tatsächlich ist dies unser 'wie alles begann' Moment. Wie aus den pubertierenden besten Freundinnen diejenigen wurden, die wir heute sind. Wir sahen den Herrn der Ringe und verliebten uns unsterblich in Neuseeland. Waren wir schon immer mit unseren Eltern wandern gegangen, in Klettercamps gefahren und viel gereist, so hatte sich der Flächenbrand aus Träumen von der Ferne bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht losgetreten. Er entflammte, als wir einen Einblick in die wilde Natur eines Landes auf der anderen Seite der Erde bekamen, eine Art von Freiheit glaubten verstehen zu können, wie wir sie noch nie gesehen, geschweige denn empfunden, hatten. Aus Linda und Caro, die von einer Tänzer Karriere träumten, wurden Linda und Caro, die auswandern wollten. Die frei sein wollten. Mit 16 kein leichtes Unterfangen und so fantasierten wir uns in andere Länder, (flogen aber trotzdem nach Malta in unseren ersten Urlaub ohne Eltern - es war eben günstig und nicht so weit weg). Der Funke jedenfalls war übergesprungen und so war Jon Krakauers 'Into the Wild' der sprichwörtliche Sargnagel auf unserer abgesicherten Zukunft. Das Abitur, die Ausbildung, das Studium, nichts fühlte sich mehr richtig an, stattdessen wuchs kontinuierlich der Wunsch, alles hinter uns zu lassen und gänzlich neue Wege zu gehen.

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