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Cradle to Cradle: das T-Shirt, was nahezu keinen ökologischen Fußabdruck hinterlässt.

Am Samstag waren wir das erste Mal nach zweieinhalb Jahren wieder in Köln. KÖLN - wie haben wir es damals geliebt. Sechs Jahre war Caro in der Großstadt am Rhein ansässig, mehr als ein Jahr haben wir beide uns dort gemeinsam eine Butze geteilt. Wir verbinden Köln mit langen Sommerabenden am Flussufer, mit Melonen-Brause am offenen Fenster, mit Konzerten am Tanzbrunnen, mit Open Air Veranstaltungen, mit nun vergangenen Freunden und Lieben. Köln war ein anderes Leben, ein durchtanztes, mit frischen Erdbeeren und flattrigen Kleidern. Selbstverständlich haben wir nicht nur die Sommer dort erlebt, aber merkwürdigerweise erinnern wir uns hauptsächlich an sonnige und warme Tage. An das Käse-Frühstück des Café Café und Croissants in der Leuchte, an die stets überfüllte Innenstadt und an Becks Ice im Park. Zurückblickend waren wir fast noch Kinder, irgendwie haben uns die letzten Jahre sehr viel mehr verändert, als wir es selbst wirklich wahrgenommen hätten. Nun mit den Jungs durch die Vergangenheit zu fahren, war ein merkwürdiges Gefühl, eins des ultimativen Abschließens. So viel hat sich verändert, das ganze Leben gedreht. Wir kleiden uns heute anders, träumen anders, ja wir denken sogar anders. In vielerlei Hinsicht. Unser Konsumverhalten hat sich geändert, wir rücken mehr und mehr vom 'Fashionblogger' ab - auch, um nicht ständig Neues zugeschickt zu bekommen. Wenn Kleidung, dann muss sie uns 100% zusagen.

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Dresscode Island: Es ist Sommer! Packt die dicken Parkas endlich weg!

22.05.2015 - Unsere erste Nacht im neuen Zuhause (auf Zeit) ist vorüber. Wir haben bis spät unsere Koffer ausgepackt und Klamotten verstaut, vor Aufregung ziemlich schlecht geschlafen und sind nun hellwach und gespannt wie ein Bogen. Es ist fünf Uhr in der Früh und die Sonne scheint. 22. Mai, bis zur Mitternachtssonne ist es nur noch einen Monat hin. Wir sind solches Licht in diesen Morgenstunde nicht gewöhnt und können nicht mehr einschlafen, also machen wir uns die Schokomilch auf, die wir nach unserer Ankunft noch schnell besorgt haben. Wir sind erwartungsvoll, wollen heute unser Viertel erkunden. Das neue Zuhause ist gewöhnungsbedürftig, um es mal vorsichtig auszudrücken. Eine winzige ausgebaute Garage, in der zwei kleine Betten stehen und so eine Pantry Küche, ihr wisst schon, mit Spülbecken und zwei Herdplatten. Vor der Tür befindet sich direkt der Garten der Besitzer, es summt und brummt von Fliegen und Käfern, die sich allesamt durch die Fensterschlitze in unsere Behausung aufmachen. Der Boden ist dreckig, wir finden nur einen Feger, keinen Staubsauger und machen notdürftig klar Schiff. Später wollen wir zum IKEA, es gibt weder Becher, noch einen Schrank oder ausreichend Bügel - unser ganzer Krempel ist unmöglich zu verstauen. Das Bad ist keine fünf Quadratmeter groß und reichlich versifft - auch hier gibt es nichts, womit man mal drüberputzen könnte. Wir machen uns eine lange Liste, von Töpfen bis Schwämmchen, Messer fehlen und Handtücher haben wir nur die zwei, die wir mitgebracht haben.

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Like A Riot - wie wir zu unserem Blog-Namen kamen und was er heute für uns bedeutet.

Wieso eigentlich genau 'Like A Riot'? Wir sind uns ziemlich sicher, dass wir noch nie die Story zu unserem Blognamen erzählt haben oder darüber gesprochen, was er damals für uns bedeutet hat. Was er heute eigentlich noch für uns bedeutet. Riot meint soviel wie Aufstand, Tumult, to riot bedeutet Krawall machen, toben, randalieren. Eine recht wilde Aussage, die irgendwie so gar nicht zu uns passt, könnte man meinen. Tatsächlich haben wir uns den Namen nicht unbedingt nach seiner Bedeutung gesucht - wir haben uns einfach in den Klang verliebt. Damals, 2010, in den Clubs der Stadt. Bei keinem Lied haben wir uns mehr gefreut, wenn der DJ es endlich spielte, als bei 'Lisztomania' von Phoenix. Inbrünstig haben wir -like a riot like a riot oh- mitgesungen, getanzt, getrunken, gelacht. Es fühlte sich so frei an, unbeschwert, es klang nach den Nächten auf Festivalboden, nach Übernachtungen auf den Auto-Vordersitzen, nach Schlafen auf dem Flughafenfußboden, in den Hostels Europas, in den Bunk-Betten der Tourbusse. Es passte zu unserem Leben, zu unserer Jugend. Als Linda sich entschied, den Blog zu starten, da lief in ihrem Kopf eben jener Song in Endlosschleife und aus einem Impuls heraus wurde 'Like A Riot' ins Leben gerufen - eine Plattform zum Teilen all jener Abenteuer. Weil es sich ein wenig nach Krawall machen anfühlte, unser Dasein. Als der Blog 2012 dann größer wurde, da stellte sich die Frage nach einem neuen Namen nicht. Like A Riot war Like A Riot und blieb Like A Riot.

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Dresscode Island: Jeans zu Jeans im eisigen Frühling. Durch Reykjavik im Lagenlook.

Ahhh, der Reiseführer ist endlich wieder in vollem Gange. In den kommenden Wochen werden wir euch ausführlichst über den Zwischenstand informieren und auch Bescheid geben, wann das gute Stück nun rauskommen wird. Dann brauchen wir auch noch einmal Feedback von euch - aber das besprechen wir zu gegebenem Zeitpunkt. Jedenfalls besteht unser Wochenplan nun aus sehr viel mehr als nur den Bloginhalten, dreimal wöchentlich schreiben wir am Travel Guide, schießen zwischendurch Fotos für den Kalender und arbeiten auch an noch etwas anderem, das bitte bald auf den Markt kommen soll. Ein kleiner Like A Riot Shop - was haltet ihr davon? Wir haben jedenfalls so viele Ideen, die wir mega finden und die wir gern mal umsetzen würden. Wann, wenn nicht jetzt, nicht wahr? Nun ist die Woche schon wieder rum, morgen steht nochmal Reiseführer auf dem Plan und Sonntag fahren wir eine recht große Runde raus und jagen HotPots. Wir haben schon länger einen auf der 'Must-See' Liste, den wir unbedingt ausprobieren wollen - übermorgen ist es soweit und wir freuen uns sehr darauf. Durch Schneefelder stapfen, im heißen Wasser baden, Picknick im Windschatten des Autos... ein perfekter Tag.

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Dresscode Island: casual durch Reykjavik und Layering Tipps für den 'Frühling' im Norden.

Was aussieht, wie ein Übergangslook zwischen Winter und Frühling ist tatsächlich ein isländischer Frühlingslook - und 100% Tiefstwinter tauglich. Unter meinem wunderschönen Mantel trage ich nicht nur eine schwarze Bluse und ein simples Unterhemd, sondern auch noch ein Maximum Warm Longsleeve (wir schrieben ja gerade erst über unsere Ausrüstung), welches extrem warm hält und vor allem gegen den stetig gehenden Wind hier an der Küste hilft. Das Outfit trage ich ständig, mit wechselnden Blusen und ab und an schwarzen Boots. Ich liebe dieses schwarz-rot karierte Stück über die Maßen und finde es in Kombi mit der Baskenmütze perfekt für den aufkeimenden Frühling in Island. Naja, zumindest auf dem Papier aufkeimend, denn noch haben wir um die 0°C. Trotzdem, die Sonne scheint überraschend oft - Zeit also, die Sonnenbrillensammlung zu polieren und wenigstens die Knöchel raus blitzen zu lassen. Zum tatsächlich in die Blüte gehenden Frühling in Deutschland ist es kein Vergleich. Trotzdem macht uns das Wetter gerade ziemlich glücklich und wir nehmen es mit all seinen Tücken und Facetten. Was meine persönlichen Shopping Vorlieben betrifft, ist Island übrigens nicht gerade hilfreich. Ich liebe Mäntel und verliebe mich ständig in neue Formen und Farben. Das man bei den Wetterbedingungen hier das ganze Jahr durch Mantel tragen kann, kommt meiner Sammelleidenschaft natürlich zu Gute, leider. ;)

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Lieblingsstück: das karierte Petticoat-Kleid.

Aus dem Alltag: Wir bekommen Zuwachs. Nein, niemand ist schwanger und eine zweite Katze zieht auch (noch) nicht ein, ABER ein neues Auto gesellt sich zu uns. Wir bekommen einen Familien-Jeep, einen 4x4 für all unsere Roadtrips an den Wochenenden, für die Abenteuer, die wir vier geplant haben und auch, damit wir zwei unter der Woche raus in die Natur können, um die Dinge festzuhalten, die uns faszinieren, bewegen und inspirieren. Das bedeutet für die Zukunft noch mehr Island Content. Noch mehr Outfits geschossen in der Wildnis, noch mehr Infos und Insider Tipps, Material für den Reiseführer, für den Kalender und für noch ein paar weitere Ideen, welche wir gerade angehen. Dieses Jahr wird sich so einiges tun auf Like A Riot, in Kürze schon geht das erste Projekt online und wir sind bereits vorsorglich aufgeregt, was ihr wohl denken werdet. Jedenfalls fahren wir dieses Wochenende das Auto abholen und verbinden das Ganze selbstverständlich mit einem kleinen Ausflug. Nicht mal eine Woche sind wir zurück und schon wieder völlig euphorisch, energiegeladen und platzen fast vor Inspiration. Diese Landschaft ist einfach traumhaft, beruhigend, atemberaubend und macht uns so, so glücklich. ♥ // Sollte ich jemals zum Oktoberfest gehen (und glaubt mir, das wird eher nicht passieren), dann wäre es genau so. Nicht im Dirndl, sondern im Petticoat. Mit Samt Heels und kleinem Täschchen.

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